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Bezeichnung: Nahversorgung interaktiv in Mattighofen
vom: 22.07.2010
Beschreibung: Nahversorgung interaktiv in Mattighofen:
Virtuelle Kommunikation und persönliche Kontakte mit dem „Nahversorger Web 2.0“


Die UnternehmerInnen der Kaufmannschaft Mattighofen tauchen mit ihrem Projekt „Mattighofen Web 2.0“ in die interaktiven Welten des Internets ein. Das Projekt wird im Rahmen des Programms „Nahversorgung Teil2“ vom Wirtschaftsressort des Landes OÖ unterstützt. „Wir möchten unseren KundInnen die Möglichkeit geben, auf unkomplizierte Weise Lob, Anregungen und Kritik an uns zu richten. Dafür wird die Kaufmannschaft eine interaktive Website einrichten, auf der die Besucher zu aktiven Autoren und Mitgestaltern werden“, so der Obmann der Mattighofener Kaufmannschaft, Günther Ringeltaube.

Die Projektträger wurden bei der Entwicklung des Projekts und der Förderantragstellung von der RMOÖ-Regionalmanagerin Brigitte Dieplinger unterstützt. „Mattighofen hat für die Region zurzeit noch eine dichte, natürlich gewachsene Nahversorgungs- und Handelsstruktur zu bieten. Damit das so bleibt, gehen die Betriebe aktiv auf ihre Kunden zu und setzen auf einen trendigen Kommunikationsstil“, so Dieplinger. „Damit können sie viel über die Kundenbedürfnisse der Zukunft erfahren und sich rechtzeitig darauf einstellen.“

Durch die Website sollen die modernen Kommunikationsmöglichkeiten des Web 2.0 mit der traditionellen Nahversorgungs- und Handelslandschaft in Mattighofen kombiniert werden. Die KundInnen können auf der Website Erfahrungen und Gedanken mit anderen KundInnen sowie mit den Kaufleuten austauschen. Ebenso findet der Austausch zwischen den Mitgliedsbetrieben statt, die wiederum von den Erfahrungen des anderen profitieren und ihre Angebote und Dienstleistungen ganz auf die Kundenwünsche abstimmen können. Mit Internet-Abstimmungen zu Produkten, Qualitätsfragen oder Veranstaltungen können die Kunden ihre Meinung kundtun und Einfluss auf das Angebot in Mattighofen nehmen.

Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl sieht in diesem Projekt eine gute Methode, den Nahversorger-Standort Mattighofen langfristig abzusichern. „Mit diesem engen Kontakt zwischen Nahversorger und Kunden kann der Vorteil, den der Nahversorger gegenüber den Einkaufszentren hat, noch stärker betont werden: die Möglichkeit, auf Kundenwünsche rasch und individuell zu reagieren.“ Das Wirtschaftsressort unterstützt deshalb das Projekt „Mattighofen Web 2.0“. „Diese Unterscheidung zum Massen-Shopping muss massiv hervorgehoben werden, um die Nahversorgungs-Struktur und damit Arbeits- und Ausbildungsplätze im Raum Mattighofen zu sichern.“

Zurzeit wird intensiv an der neuen Website gearbeitet, die im Herbst 2010 online gehen soll.

Weitere Infos: brigitte.dieplinger@rmooe.at

Bildtext: v. l.: RMOÖ-Regionalmanagerin Brigitte Dieplinger, der Obmann des Vereins Kaufmannschaft Mattighofen Günther Ringeltaube, Wirtschaftslandesrat Viktor Sigl und Christof Tiede, Wirtschaftssprecher in Mattighofen.
Foto: Land OÖ










Link: www.nahbleiben.at
NV Mattighofen Web 2.0 LandOÖ

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