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Menschen mit Demenz (k)ein Thema für die Jugend?

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Menschen mit Demenz (k)ein Thema für die Jugend?

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Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt laufend an. Grund dafür ist vor allem die steigende Lebenserwartung, denn mit zunehmendem Alter erhöht sich auch das Risiko an Demenz zu erkranken.

Dauer / Zeitraum: 
11.06.2018 bis 10.07.2019

Die Zahl der Menschen mit Demenz steigt laufend an. Grund dafür ist vor allem die steigende Lebenserwartung, denn mit zunehmendem Alter erhöht sich auch das Risiko an Demenz zu erkranken.

 

Demenz betrifft aber nicht nur die Erkrankten selbst, sondern beeinflusst auch das familiäre Umfeld enorm und nicht selten werden bereits Kinder mit den Auswirkungen der Erkrankung konfrontiert, werden doch ungefähr 80 Prozent der Menschen mit Demenz daheim von den Angehörigen betreut. Die Betreuung eines Menschen mit einer demenziellen Erkrankung ist ungleich schwieriger zu bewältigen als jene eines Menschen mit rein körperlichen Gebrechen.

 

Durch Sensibilisierung der Jugend für dieses Thema soll erreicht werden, dass die Jugendlichen (14 - 17 Jahre) mit möglichen Belastungen besser umgehen können bzw. den richtigen Umgang mit Menschen mit Demenz erlernen, sich mit der Problematik in beiden Ländern vertraut machen, die Tagesbetreuungsstätten besichtigen, über das Thema Berichte und Präsentationen erstellen, die in den jeweiligen Schulgegenstand implementiert werden. Es werden Vorurteile und Tabus abgebaut, die so oft diese Erkrankung begleiten.

 

Projektmaßnahmen (zusammengefasst):

SchülerInnen beider Schulen sollen über die Thematik Demenz aufgeklärt werden und im Umgang mit Menschen mit Demenz geschult werden, indem sie:

  • Workshops mit der Thematik Demenz an beiden Schulen vorbereiten und daran teilnehmen
  • Exkursionen zu Tagesbetreuungsstätten für Menschen mit Demenz in den Altenheimen des Bezirkes Rohrbach und Tábor absolvieren
  • Präsentation zum Thema vorbereiten
  • Projektergebnisse veröffentlichen (Präsentation für die Öffentlichkeit, Homepages jeweiliger Schulen)

Dies wiederum soll zur Enttabuisierung der Erkrankung Demenz beitragen bzw. belasteten Familien Unterstützung bzw. Entlastung verschaffen, sowie zum intensiveren Erfahrungsaustausch und zur Sensibilisierung des Themas in beiden Ländern beitragen.

 

Gefördert werden sollen u.a.:

Reise- und Unterbringungskosten, Buskosten, Verpflegung.

Projektträger: 
Sozialhilfeverband Rohrbach
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

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