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Rote Kreuze im Grenzraum Mühlviertel - Südböhmen

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Rote Kreuze im Grenzraum Mühlviertel - Südböhmen

Demo

Im Grenzraum Oberösterreich und Südböhmen sind schätzungsweise 100 Kleindenkmäler vorhanden, welche „Rotes Kreuz“ genannt werden. Es finden sich aber auch die Bezeichnungen Rote Säule, Roter Herrgott, Rote Marter, Rote Kapelle oder Roter Stein. In Bayern ist sehr oft die Bezeichnung Rote Marter anzutreffen. Nicht nur die weite Verbreitung dieser Roten Kreuze auch ihre Standorte an Altwegen, Straßenkreuzungen oder Grenzen lassen ein altes System vermuten.

Dauer / Zeitraum: 
12.11.2019 bis 31.01.2021

Im Grenzraum Oberösterreich und Südböhmen sind schätzungsweise 100 Kleindenkmäler vor-handen, welche „Rotes Kreuz“ genannt werden. Es finden sich aber auch die Bezeichnungen Ro-te Säule, Roter Herrgott, Rote Marter, Rote Kapelle oder Roter Stein. In Bayern ist sehr oft die Bezeichnung Rote Marter anzutreffen. Nicht nur die weite Verbreitung dieser Roten Kreuze auch ihre Standorte an Altwegen, Straßenkreuzungen oder Grenzen lassen ein altes System vermuten.

Das Projekt beschäftigt sich mit der Erhebung und Bekanntmachung von Roten Kreuzen sowie Flur- und Kleindenkmäler mit der Zusatzbezeichnung „Rot“ im oberösterreichisch-bayrischen Grenzraum, da die Gefahr besteht, dass die Roten Kreuze und ihre Bedeutung in Vergessenheit geraten.

Ziele:

  • Erhalt d. Wissens durch Erhebung u. Dokumentation (bedeutende Objekte werden auch durch eine Videodokumentation festgehalten)
  • Erstellung einer zweisprachigen Broschüre
  • Internetpräsentation auf bestehender Website
  • Durch Öffentlichkeitsarbeit soll dieses Kulturerbe in der Bevölkerung wahrnehmbar gemacht werden
  • Zusammenarbeit u. grenzübergreifende Vernetzung mit Organisationen, Gemeinden, historischen Vereinen, Tourismusorganisationen, Wissenschaftlern sowie Interessierten aus der Bevölkerung.

Geplante Maßnahmen:

  • Erhalt des Wissens durch Erhebung und Dokumentation (bedeutende Objekte werden auch durch eine Videodokumentation festgehalten).
  • Mit einer zweisprachigen Broschüre wird das Wissen für Gemeinden, Tourismusorganisationen, die lokale Forschung, sowie Interessenten in der Bevölkerung in beiden Ländern zugänglich gemacht.
  • Die Ergebnisse des Projektes und die Videodokumentation werden auch auf der bestehenden Website www.kulturgeschichte.at präsentiert und entsprechend mit den Partner-Organisationen, Gemeinden, historischen Vereinen, Tourismusorganisationen sowie Wissenschaftlern regional und grenzübergreifend verlinkt.
  • Durch Öffentlichkeitsarbeit in lokalen/regionalen Medien in Oberösterreich und Südböhmen, Informationen in sozialen Medien, Verteilung der Broschüre an Gemeinden, Tourismusorganisationen, Heimatforscher und Interessierte soll das fast vergessene Kulturerbe in der Bevölkerung und regionalen Organisationen wieder bekannter gemacht werden.
  • Grenzübergreifende Vernetzung zwischen Organisationen, Gemeinden, historischen Vereinen, Tourismusorganisationen sowie Wissenschaftlern und Interessierten zum Thema der Roten Kreuze, Flur- und Kleindenkmäler.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.kulturgeschichte.at/. Bei etwaigen Fragen zum Projekt wenden Sie sich bitte an Frau Dr. Elisabeth Schiffkorn unter kultur.plus@liwest.at.

 

Projektträger: 
Verein Kultur Plus, Interessensgemeinschaft für Regional-, Kultur- und Tourismusentwicklung
Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

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