Sorgende Gemeinschaften

Sorgende Gemeinschaften

Der Fachbereich Sorgende Gemeinschaften agiert ab Frühjahr 2026 als zentrale Drehscheibe für die Entwicklung und Begleitung sogenannter „Sorgender Gemeinschaften“ in Oberösterreich. Im Auftrag des Landes unterstützen wir Gemeinden, Regionen und lokale Initiativen dabei, neue Formen der Zusammenarbeit im Sozialraum zu entwickeln und nachhaltig zu verankern.

Ausgangspunkt ist die oberösterreichische Strategie „Betreuungsarchitektur Pflege 2040“, die auf eine zukunftsfähige und wohnortnahe Betreuungslandschaft abzielt. Neben bestehenden stationären und mobilen Angeboten gewinnen dabei soziale Netzwerke, bürgerschaftliches Engagement und aktivierte Sozialräume zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, Menschen möglichst lange ein selbstbestimmtes Leben in ihrer vertrauten Umgebung zu ermöglichen und gleichzeitig neue Formen gegenseitiger Unterstützung zu stärken.

Der Fachbereich versteht sich dabei bewusst als Partner und Prozessbegleiter für Gemeinden und Regionen. Unsere Regionalmanager:innen unterstützen Kommunen beim Aufbau von Netzwerken, initiieren Kooperationen zwischen lokalen Akteurinnen und Akteuren und begleiten Entwicklungsprozesse vor Ort. Gemeinsam mit engagierten Bürgerinnen und Bürgern, Vereinen, Organisationen und sozialen Einrichtungen entstehen so neue Formen der Zusammenarbeit – etwa Nachbarschaftsinitiativen, Besuchs- und Fahrdienste oder soziale Treffpunkte.

Im Mittelpunkt steht die Stärkung der Gemeinden als aktive Gestalter ihres Sozialraums. Durch Vernetzung, Aktivierung und strategische Begleitung helfen wir dabei, tragfähige Strukturen zu entwickeln, die bürgerschaftliches Engagement fördern und langfristig wirken können.

So leisten wir als Regionalentwicklung einen Beitrag dazu, dass sorgende Strukturen vor Ort entstehen – für mehr Zusammenhalt, Lebensqualität und ein gutes Älterwerden in Oberösterreich.

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