Ein Jahr voller Ideen, Begegnungen und neuer Perspektiven

Das Zulassungsjahr in Weyer ist zu Ende – geblieben sind zahlreiche Ideen, spannende Impulse und viele wertvolle Gespräche.

Begonnen hat alles mit der Eröffnung des Tunnels in Weyer im Jahr 2025. Mit der Verlagerung des Schwerlastverkehrs wurde der Marktplatz spürbar entlastet – und gleichzeitig der Grundstein für eine neue Ära im Ortszentrum gelegt.

Mit der Neugestaltung des Marktplatzes wurde das Atelier dede beauftragt. Als Übergang und Experimentierphase entstand das Zulassungsjahr: ein Jahr, in dem neue Ideen für die Belebung von Leerständen, die Attraktivierung des Marktplatzes und die Weiterentwicklung des öffentlichen Raums gesammelt und ausprobiert wurden.

Eine zentrale Rolle spielte dabei das neu geschaffene Eventbüro, das als Anlaufstelle für kreative Ideen und engagierte Menschen diente. Unterschiedlichste Veranstaltungen machten sichtbar, was alles möglich ist: vom Konzert im Leerstand bis zum Pflanzentauschmarkt und vielen weiteren Formaten, die Menschen zusammengebracht und neue Perspektiven eröffnet haben.

Auch Studierende der TU Wien und der TU Graz beschäftigten sich ein Semester lang intensiv mit Weyer. Sie analysierten Baukultur, öffentlichen Raum, Funktionen des Ortszentrums und entwickelten Visionen für die Zukunft des Marktplatzes und der Ortsentwicklung.

Bei der Abschlussveranstaltung wurden die Booklets beider Universitäten vorgestellt und Projektideen von Studierenden persönlich präsentiert. David Dobetsberger vom Atelier dede bot mit seinem beeindruckenden Modell Einblick in den Entwurf des zukünftigen Marktplatzes. Simone Riegler-Tauer vom Eventbüro ließ die Höhepunkte des Zulassungsjahres Revue passieren.

Das Zulassungsjahr hat eindrucksvoll gezeigt: Leerstand und öffentlicher Raum sind keineswegs zum Stillstand verurteilt. Wenn Bürger:innen, Studierende, Architekt:innen, Vereine und engagierte Akteur:innen zusammenkommen, entstehen neue Ideen, wertvolle Impulse und Perspektiven für die Zukunft.

Begleitet wurde das Projekt von Sabrina Popp und Alexandra Weinberger aus den Fachbereichen Raum- und Regionsentwicklung und Regionales Mobilitätsmanagement.