Eröffnung des „DenkWegs Eiserner Vorhang“ in Guglwald

Mit dem neuen „DenkWeg Eiserner Vorhang“ in Guglwald entsteht ein grenzüberschreitendes Projekt, das Geschichte im wahrsten Sinne des Wortes „begehbar“ macht. Die feierliche Eröffnung findet am

19. Juli ab 10 Uhr
bei der DenkStätte Eiserner Vorhang in Guglwald

statt und setzt ein starkes Zeichen für Erinnerungskultur und Zusammenarbeit im Grenzraum.

Der rund 5 km lange dreisprachige DenkWeg führt entlang mehrerer Stationen durch die Region und greift die Geschichte des Eisernen Vorhangs auf. Besucher:innen erhalten dabei Einblicke in die Zeit der Teilung Europas und werden dazu eingeladen, sich aktiv mit Themen wie Grenzen, Freiheit und gesellschaftlichem Wandel auseinanderzusetzen. Startpunkt ist an den DenkStätte Eiserner Vorhang in Guglwald.

Ziel des Projekts ist es, Geschichte niederschwellig und erlebbar zu vermitteln. Unter dem Leitgedanken „Geschichte muss nicht verstaubt sein – sie kann auch erwandert werden“ verbindet der Weg Information, Bewegung und Reflexion.  Der DenkWeg ist zugleich Ausdruck einer intensiven interkommunalen und grenzüberschreitenden Zusammenarbeit. Der Verein DenkStein, die EUREGIO Mühlviertel, sowie mehrere Gemeinden aus der Region und dem benachbarten Südböhmen haben gemeinsam an der Umsetzung gearbeitet. Damit wird nicht nur die gemeinsame Vergangenheit sichtbar gemacht, sondern auch ein wichtiger Beitrag für zukünftige Kooperationen geleistet.

EUREGIO-Obfrau Gabriele Lackner-Strauss unterstreicht die Bedeutung des Projekts:
„Der DenkWeg zeigt eindrucksvoll, wie wir unsere gemeinsame Geschichte nutzen können, um Brücken für die Zukunft zu bauen. Gerade in der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit liegt großes Potenzial, voneinander zu lernen und gemeinsam neue Perspektiven zu entwickeln.“