Interkommunale Raumentwicklung – Powerregion Enns-Steyr

Die 8 Städte und Gemeinde der Powerregion Enns-Steyr planen ihre zukünftige Raumentwicklung gemeinsam.

Zwischen den  8 Städten und Gemeinden der Powerregion Enns-Steyr bestehen enge räumliche und infrastrukturelle Verflechtungen, die sich durch die neue B 309 noch stärker ausprägen. Basierend auf zwei gemeinsame Workshops in Enns(6.7.2011) und in Asten (14.9.2011) wurde daher die Erstellung eines interkommunalen Raumentwicklungskonzeptes (insbesondere auf dem Sektor der Betriebsstandortentwicklung) von allen Gemeinden als zielführend erachtet, um die

bestehenden örtlichen Planungsinstrumente optimal durch regionale Planungs-überlegungen zu ergänzen.

Unter der fachlichen Begleitung des Planungsbüro Terra cognita wurde am Beginn des Projekts eine umfassende Struktur- und Bestandsanalyse durchgeführt. Dabei wurde z. B. die Wirtschaftsentwicklung in der Region, der Naturraum sowie das vorhandene Startpotenzial erfasst und bewertet.

In der anschließenden  Planungswerkstatt haben  rund 50 TeilnehmerInnen aus den acht Gemeinden die Ergebnisse aus der  Stärken-Schwächenanalyse aus Sicht der Region erweitert sowie  erste Zukunftsbilder geschärft und damit die Grundlage für die strategische Ausrichtung der Region erarbeitet.

 

Ziel für die künftige Entwicklung ist, die vorhandenen Potenziale und Ressourcen so zu nutzen, dass ein wirtschaftliches Wachstum möglich ist, ohne dabei die Lebensgrundlagen und Lebensqualität in der Region zu beeinträchtigen oder zu verschlechtern.

Alle Projektpartner arbeiten  daher  an Maßnahmen zur Entwicklung von geeigneten interkommunalen Betriebsstandorten und zum Erhalt der Natur- und Freiraumqualitäten.  Auch die Sicherung der hochwertigen Böden für die Landwirtschaft ist Teil des integrierten Raumentwicklungskonzeptes.

 

Zusätzlich werden Grundlagen erarbeitet,  um die Zusammenarbeit und den Informationsaustausch in der Region zu stärken – zb. die Entwicklung  von innovativen Modellen zur Mobilisierung und Erschließung von Betriebsstandorten.

 

Eine weitere inhaltliche Säule im Projekt ist die Stärkung des Standortumfeldes. Durch zahlreiche Interviews mit Unternehmen in der Region wird  dazu der Handlungsbedarf konkretisiert und geschärft. Die Überlegen gehen dabei vom Ausbau von Netzwerken und Ausbau von Wertschöpfungsketten über neue Konzepte betreffend Logistik und Mobilität bis hin zum Thema Fachkräfte und Mitarbeiterfindung.

 

Zur langfristigen Absicherung  der Zusammenarbeit, Umsetzung der  gemeinsamen Maßnahmen und  der strategischen Weiterentwicklung der Powerregion planen die Gemeinden einen eigenen Zweckverband.