Mit dem Projekt „Mittelalterliches Burgspektakel Reichenau“ wurde Geschichte auf der Burgruine Reichenau erlebbar gemacht. Das grenzüberschreitende Fest verband Kulturvermittlung, Begegnung und Zusammenarbeit zwischen Österreich und Tschechien.
Am 8. und 9. August 2026 stand die Burgruine Reichenau ganz im Zeichen des Mittelalters. Im Rahmen des Interreg-Kleinprojekts „Mittelalterliches Burgspektakel Reichenau“ wurde zahlreichen Besucherinnen und Besuchern die Geschichte des Mittelalters auf anschauliche und mitreißende Weise nähergebracht und bei traumhaftem Wetter in die Welt des Mittelalters entführt.
Das Programm umfasste unter anderem erstaunliche Handwerksvorführungen wie Weben, Pergamentherstellung, Münzprägung, Kerzenziehen u.v.m. Ergänzt wurde das Angebot durch historische Lagergruppen, mitreißende Schaukämpfe, Musik und Darsteller:innen, die Einblicke in unterschiedliche Bereiche des mittelalterlichen Lebens vermittelten.
Neben der Kulturvermittlung stand die Zusammenarbeit und die Bündelung von Know-how über die Grenze hinweg im Mittelpunkt. Die Partner planten das Programm gemeinsam, führten abgestimmte Öffentlichkeitsarbeit durch und förderten den Austausch, Begegnungen und Vernetzung zwischen österreichischen und tschechischen Besucher:innen und Akteur:innen und ermöglichten die Realisierung eines qualitativ sehr hochwertigen, überregionalen Ritterfestes.
Der regionale Fernsehsender Mühlviertel TV berichtet ausführlich über das Ritterfest und vermittelt eindrucksvolle Einblicke in das Geschehen: Ritterfest in Reichenau 2026 – Mühlviertel.TV
Umgesetzt wurde das Projekt vom Verein Erlebnis REICH.ENAU gemeinsam mit dem tschechischen Projektpartner Hrady na Malši, z.s.
Gefördert wurde das Vorhaben im Rahmen des INTERREG Kleinprojektefonds Österreich-Tschechien 2021-2027. Die Regionalmanagement OÖ begleitete das Projekt im Rahmen ihrer Projektbetreuung.
Haben auch sie eine Projektidee? Die Kleinprojektefonds AT-CZ fördern Bürgerbegegnungsprojekte sowie kulturtouristische Maßnahmen, die zwischen einem österreichischen und tschechischen Partner umgesetzt werden.
RMOÖ-Regionalmanagerin Heide Spiesmeyer (heide.spiesmeyer@rmooe.at) berät gerne bei der Entwicklung von Ideen sowie bei der Antragstellung.
Die nächste Einreichfrist endet am 19.10.2026.



