Im Rahmen der Ehrungsfeier für die Lichtenberger:innen am 17. April 2026 erhielt die Gemeinde eine Auszeichnung für ihren Einsatz in diesem Bereich. Gewürdigt wurde dabei insbesondere der agenda.zukunft-Basisprozess, der von Juni 2023 bis September 2024 durchgeführt wurde. Dr. Mag. Johann Lefenda von der Abteilung Trends und Innovation – in der auch das Referat Regionale Zukunftsgestaltung angesiedelt ist – sowie Regionalmanagerin Christa Winklehner überbrachten ihre Glückwünsche samt Urkunde und „Bschoad Binkerl“ an Bürgermeisterin Daniela Durstberger, Vizebürgermeisterin Daniela Wöss und das Kernteam.
Insgesamt beteiligten sich in Lichtenberg rund 80 Personen aktiv am Agenda-Prozess und wirkten an der Weiterentwicklung der Gemeinde mit. In unterschiedlichen Formaten – darunter Umfragen, das GemeindeNAVI, eine Zukunftswerkstatt sowie mehrere Zukunftstage – wurden vielfältige Ideen und Visionen gesammelt. Diese wurden im „Zukunftsprofil Lichtenberg“ gebündelt und dazu konkrete Maßnahmen formuliert. Das daraus entstandene Zukunftsprofil dient als wertvoller Leitfaden für die Entwicklung der Gemeinde bis 2035.
Die Themenfelder und Schwerpunkte der künftigen Entwicklung sind:
- Lebensqualität – Qualitätsvoll Leben in Lichtenberg
- Raumordnung und Wohnen / Ortszentrum
- Natur/Energie & Umwelt/Wasser
- Standortentwicklung
- Verkehr/Mobilität und Wege
Im Bereich dieser Themenfelder wurden bereits folgendes umgesetzt:
- Babysitter-Börse
- Neubürger:innen Empfang
- Initiative ProRad
- Bewerbung Gem2Go-App
- Gestaltung Ortsplatz
Zu Beginn unseres Agenda-Prozesses wurden viele Ideen eingebracht. Im Laufe der Zeit blieb jedoch nur eine kleine engagierte Gruppe übrig, die weiterarbeitete. Trotzdem konnten einige Projekte angestoßen und auch kleinere Vorhaben bereits umgesetzt bzw. wieder neu überarbeitet und belebt werden. Dafür danke ich allen Beteiligten im Agenda-Prozess. (Bgm.in und Kernteamleiterin Daniela Durstberger)
Weiterentwicklung als fortlaufender Prozess
Auch in Zukunft will die Gemeinde auf eine aktive Einbindung der Bevölkerung setzen. Geplante Vorhaben umfassen unter anderem die Entwicklung eines Generationenübergreifen Wohnprojektes und eines Parks des Gedenkens. Die Bevölkerung ist weiterhin eingeladen, sich einzubringen und die Umsetzung aktiv mitzugestalten.