Naherholung mittendrin: Einblicke in die Stadtentwicklung von Wels und Thalheim

Projektbesichtigung im Rahmen des OÖ-weiten Stadtregions-Impulsprogramms zeigte Entwicklungen rund um die Landesgartenschau Wels 2027 und die Zusammenarbeit zwischen Wels und Thalheim.

WELS/THALHEIM BEI WELS. Wie können innerstädtische Grünräume gestaltet und Naherholungsgebiete nachhaltig weiterentwickelt werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Projektbesichtigung „Naherholung mittendrin: Volksgarten Wels – Landesgartenschau 2027 – Traunufergestaltung Thalheim“ am Dienstag, 13. Oktober 2026. Im Rahmen des oberösterreichweiten Stadtregions-Impulsprogramms, das vom Regionalmanagement Oberösterreich veranstaltet wird, standen die Entwicklung des Volksgartens Wels, die Vorbereitungen für die Landesgartenschau „Stadt der Gärten“ 2027 sowie die Gestaltung der Traunufer in Wels und Thalheim bei Wels im Mittelpunkt.

Die Veranstaltung bot Gemeindevertreterinnen und Gemeindevertretern sowie Fachexpertinnen und Fachexperten die Gelegenheit, sich vor Ort über laufende Projekte zu informieren, Erfahrungen auszutauschen und Anregungen für die Entwicklung ihrer eigenen Stadtregion mitzunehmen.

Vom Volksgarten zur Landesgartenschau 2027

Den Auftakt bildeten die Begrüßung durch den Welser Stadtrat Ralph Schäfer und den Thalheimer Bürgermeister Christian Haagen im Galeriesaal der Stadthalle Wels. Anschließend gaben Wolfgang Pichler, Stadtbaudirektor der Stadt Wels, Christine Dantinger und Geschäftsführer Gottfried Jakob Struggl von der Landesgartenschau 2027 Wels Einblicke in die Entstehungsgeschichte des neu gestalteten Volksgartens, die Bewerbung für die Landesgartenschau und die aktuellen Planungen. Renate Fuxjäger, Regionalmanagement OÖ, stellte den Kontext zur Stadtregion Wels vor.

Bei einer fachkundigen Führung durch den Volksgarten informierten sich die Teilnehmenden über den Stand der Umgestaltung, die einzelnen Parkbereiche und deren künftige Nutzung. Darüber hinaus erhielten sie einen Ausblick auf die Landesgartenschau „Stadt der Gärten“ 2027 und deren Bedeutung für die Stadtregion Wels.

Entlang der Traun nach Thalheim

Im Anschluss führte die rund drei Kilometer lange Besichtigungsroute entlang der Traun von Wels nach Thalheim. Dort stellte Bürgermeister Christian Haagen das bestehende Projekt Wasserspielplatz im Zusammenhang mit den „Traun(m)plätzen“, aktuelle Vorhaben zur Traunufergestaltung sowie laufende Kooperationen im Rahmen der Landesgartenschau 2027 vor.

Die Besichtigung zeigte, welche Bedeutung attraktive Grünräume, naturnahe Aufenthaltsbereiche und gut gestaltete öffentliche Freiflächen für die Lebensqualität in einer Stadtregion haben. Gleichzeitig wurde die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden als wichtiger Faktor für die gemeinsame Weiterentwicklung des Lebens- und Erholungsraums entlang der Traun thematisiert.

Austausch und Impulse für die Stadtregion

Ziel der Projektbesichtigung war es, erfolgreiche Ansätze der innerstädtischen Naherholung sichtbar zu machen, den Austausch zwischen Städte und Gemeinden zu fördern und konkrete Anregungen für eigene Projekte zu vermitteln. Die Verbindung von Stadtentwicklung, Grünraumgestaltung und stadtregionaler Zusammenarbeit bildete dabei einen wesentlichen Schwerpunkt. Das Stadtregions-Impuls-Programm 2026 ist eine Initiative des Regionalmanagements Oberösterreich in Zusammenarbeit mit der Abteilung Raumordnung des Landes Oberösterreich.

Weitere Informationen: Regionalmanagement Oberösterreich – Stadtregions-Impulsprogramm 2026