Sorgende Gemeinschaften: Ziel bereits übertroffen

34 Initiativen in Oberösterreich auf dem Weg!

Die Sorgenden Gemeinschaften entwickeln sich in Oberösterreich äußerst erfolgreich: Das für dieses Jahr gesetzte Ziel, 30 Gemeinden beim Aufbau einer Sorgenden Gemeinschaft zu begleiten, wurde bereits nach kurzer Zeit übertroffen.

Aktuell befinden sich 34 Sorgende Gemeinschaften in Umsetzung.

Damit gewinnt ein wichtiger Baustein der Betreuungsarchitektur 2040 zunehmend an Bedeutung. Ziel ist es, ältere Menschen dabei zu unterstützen, möglichst lange selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung zu leben und gleichzeitig Angehörige zu entlasten.

Das Regionalmanagement OÖ steht Gemeinden bei den ersten Schritten auf dem Weg zur Sorgenden Gemeinschaft beratend zur Seite. In der Startphase wird gezielt unterstützt, etwa durch Beratung zu geeigneten Rahmenbedingungen und tragfähigen Strukturen. Bestehende Potentiale und Herausforderungen in der Gemeinde werden analysiert, um darauf aufbauend bedarfsgerechte Angebote zu entwickeln, nachhaltig zu verankern und zu koordinieren. Der Aufbau und die Weiterentwicklung lokaler Netzwerke und (gemeindeübergreifender) Kooperationen erfolgen durch die Gemeinde. Das Regionalmanagement OÖ begleitet diesen Prozess unterstützend, stellt Informationsmaterial sowie „erprobte Modelle“ bereit und informiert über die Auszeichnung „Sorgende Gemeinschaft“ des Landes Oberösterreich.

Die hohe Nachfrage zeigt, dass das Konzept der Sorgenden Gemeinschaften in den Gemeinden auf großes Interesse stößt und einen wichtigen Beitrag zur zukunftsfähigen Gestaltung von Pflege, Betreuung und Zusammenhalt in Oberösterreich leistet.