Mobilitätsmanagement
Der Fachbereich Mobilitätsmanagement verfolgt das Ziel, bedarfsorientierte und kooperative Mobilitätslösungen in den Regionen zu finden.
Der Fachbereich unterstützt die Transformation der Mobilitätsentwicklung in Oberösterreich und fungiert als zentrale Schnittstelle zwischen der Landesverwaltung und den Gemeinden. Mit einer durchgängigen fachlichen Begleitung von der Projektidee bis zur Abstimmung mit den zuständigen Landesstellen werden zielgerichtete Mobilitätskonzepte und Lösungsansätze entwickelt, die den „Modal Split“ nachhaltig klimafreundlich beeinflussen.
Die fachliche Betreuung gliedert sich in zwei zentrale Themenbereiche: Aktive Mobilität und Vernetzte Mobilität. Die Aktive Mobilität umfasst insbesondere den Fuß- und Radverkehr. Im Bereich der Vernetzten Mobilität stehen hingegen kommunale und regionale Mobilitätskonzepte, Mobility as a Service (MaaS), Mikro-ÖV, das Schnittstellenmanagement zum öffentlichen Verkehr sowie das überbetriebliche Mobilitätsmanagement im Fokus.
Die Rolle der Mobilitätsmanager:innen variiert dabei je nach Themenfeld von der fachlichen Expertise bis hin zur koordinierenden Funktion.
Die gezielte Vernetzung zwischen den Gemeinden mit relevanten Akteur:innen aus Wirtschaft, Tourismus und Regionalentwicklung wird durch Formate wie Netzwerkveranstaltungen, Exkursionen und Beratungen geleistet.
Aufgrund von Personalabgängen in den Geschäftsstellen Vöcklabruck-Gmunden und Mühlviertel übernimmt Thomas Staub, der Fachteamsprecher (E-Mail: thomas.staub@rmooe.at), interimistisch die Koordination der Anfragen aus diesen beiden Regionen. Diese Übergangslösung gilt ab Jänner 2026 und ist bis zur geplanten Neuausrichtung des Fachbereichs befristet. Die konkrete Betreuung der jeweiligen Regionen/Gemeinden wird je nach Anliegen und Projektart innerhalb des Teams aufgeteilt.
Regionalkoordination, Bewusstseinsbildung und Programmberatung
Unsere Mobilitätsmanager:innen erörtern vor Ort in verschiedenen Konstellationen die breite Palette der Mobilitätsthemen, um einerseits den Handlungsbedarf und andererseits die Handlungsmöglichkeiten der jeweiligen Gemeinde oder Region abzuklären. Die Zusammensetzung der teilnehmenden Personen variiert dabei - je nach Wunsch der Gemeinde - von gemeindeinternen Ausschüssen bis zu moderierten Diskussionsprozessen mit engagierten Gemeindebürge:innen. Zu erarbeiteten Konzepten und umsetzungsreifen Maßnahmen beraten unsere Mobilitätsmanager:innen über Fördermöglichkeiten und organisieren die Abstimmung mit Systempartner:innen.
Mikro-ÖV
Mikro-ÖV-Systeme sind kleinräumige, bedarfsorientierte, flexible und an Nutzer:innen orientierte Verkehrsangebote, die in ländlichen bzw. dünn besiedelten Räumen angewendet werden und Transportdienstleistungen für Personen zur Verfügung stellen. Neben einer Zubringerfunktion zur Stärung des öffentlichen Nahverkehrs leistet Mikro-ÖV auch einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der Alltagsmobilität. Unsere Mobilitätsmanager:innen treffen eine erste Einschätzung der Rahmenbedingungen vor Ort und übernehmen die erforderlichen Abstimmungen zwischen Gemeinden, Förderstellen, Systempartner:innen und Trägerorganisationen.
Radverkehr
Zum Thema Radverkehr unterstützen wir Gemeinden bei interkommunalen Radprojekten. Ob Radrouten, Radinfrastrukturprojekte oder Beschilderungen und den notwendigen Abstimmungen mit Straßenmeistereien und den Fachabteilungen des Landes OÖ begleiten unsere Mobilitätsmanager:innen die Gemeinden von der Konzeptionierung bis zur Umsetzung.
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