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RMOÖ Projektbegleitung

Unterstützung Leerstandsanalyse und Konzepterstellung

Die RMOÖ unterstützt Gemeindekooperationen bei der Analyse von Leerstand und der Konzepterstellung für eine nachhaltige Neunutzung von Gebäuden.

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2021 bis 31.12.2027

Orts- und Stadtkerne beleben, leerstehende Gebäude neu nutzen, Bodenversiegelung vermeiden – das sind die Ziele des Aktionsprogramms „Förderung Konzeptentwicklung zur Aktivierung von Leerstand, Nachnutzung von Gebäudebrachen, Entwicklung von Orts- und Stadtkernen“ des Landes Oberösterreich. Im Rahmen dieses Programmes wird die Konzepterstellung für die Nachnutzung von leerstehenden Gebäuden und die Entwicklung von Orts- und Stadtkernen gefördert. Die Regionalmanagement OÖ GmbH übernimmt bei der Umsetzung dieses Programms eine wichtige Rolle.

In drei Pilotregionen in Oberösterreich begleiten die Regionalmanager*innen für Raum- und Regionsentwicklung in enger Abstimmung mit den zuständigen Abteilungen des Landes OÖ. die gemeindeübergreifende Analyse und Konzeptionierung der Zentren und der leerstehenden Objekte, um zukünftig dieses Programm modellhaft auf das gesamte Bundesland zu übertragen. Es handelt sich dabei einerseits um die Stadtregionen Gmunden und Vöcklabruck, in denen neun bzw. sieben Gemeinden kooperieren, und andererseits um die Powerregion Enns-Steyr, eine Kooperation aus acht Gemeinden. Dies entspricht auch den Förderrichtlinien, nach denen die Konzepterstellung interkommunal sein und mindestens drei Gemeinden umfassen muss.

Wie können leerstehende Gebäude – vor allem in den Orts- und Stadtzentren – wieder einer nachhaltigen Nutzung zugeführt werden? Einer Nutzung, von der im Optimalfall viele Bürgerinnen und Bürger profitieren? Das Aktionsprogramm soll Gemeinden dazu motivieren, ein interkommunales Konzept für die Nutzung, den Umbau und die Wiederbelebung von leerstehenden Gebäuden zu erstellen. Dazu gehört nicht nur die Analyse des Gebäudes – für welche Zwecke wäre es geeignet? welche Umbauten wären nötig? - sondern auch die Umgebung muss entsprechend mitentwickelt werden – wie ist das Gebäude erreichbar, wie sieht es mit der Verkehrssicherheit aus, zB. wenn in dem leerstehenden Gebäude eine Kinderbetreuungseinrichtung untergebracht werden soll?

Die Erstellung eines solchen Konzepts muss von Expert*innen wie Raumplanern, Ortsplanern, Architekten und Freiraumplanern erfolgen, die von Gemeinden beauftragt werden. Die Regionalmanagement OÖ GmbH übernimmt viele Vorarbeiten, die die Zusammenarbeit der Gemeinden ermöglicht. Dazu gehört die Kontaktaufnahme mit den Bürgermeister*innen und der Informationstransfer darüber, was das Aktionsprogramm des Landes beinhaltet und wie man die Leistungen in Anspruch nehmen kann. Die Regionalmanager*innen bringen die Gemeinden an einen Tisch, wo das Ziel der Zusammenarbeit definiert wird.

Die Regionalmanager*innen übernehmen dann zusammen mit Vertreter*innen der Gemeinden und in Gesprächen mit den Eigentümer*innen eine Basiserhebung: welche Gebäude kommen überhaupt in Frage? Welche zukünftige Nutzung wäre vorstellbar bzw. für welche Institutionen suchen die Gemeinden vielleicht schon länger das passende Gebäude? Welche Teilräume soll man analysieren und wiederbeleben? Gemeinsam mit den Gemeinden erstellen die Regionalmanager*innen daraus eine Beschreibung der Konzeptinhalte. Die RMOÖ unterstützt die Gemeinden schließlich bei der Auswahl und Vergabe der Konzepterstellung an Experten.

Die Gemeinden profitieren mehrfach, wenn sie an dem Aktionsprogramm teilnehmen. Sie bekommen einen Gesamtüberblick über die Leerstands-Situation in ihrem Umfeld. Durch die Vorerhebungen entsteht für die Gemeinden eine Art Richtschnur für die Entwicklung ihrer Zentren und sie bekommen gleichzeitig eine erste grobe Kostenschätzung für die geplanten Sanierungs- und Baumaßnahmen.

Förderprogramm(e): 

IBW (Investitionen in Beschäftigung und Wachstum) im Rahmen des EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung);

Fördermittel des Landes OÖ

Projektträger: 

Gemeinden und Immobilien-Eigentümer

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Naturium am Inn

Das Naturium am Inn beim Kraftwerk Ering-Frauenstein wurde ebenso wie sechs Naturerlebnisstationen in den Auen beiderseits des Inns mit EU-Fördermitteln aus dem Programm INTERREG Österreich-Bayern realisiert.

Naturium am Inn

Die Maßnahmen im INTERREG-Projekt „Grenzübergreifende Steuerungs- und Umweltbildungseinrichtung für die Schutzgebiete am Unteren Inn“ sind nach vier Jahren Projektlaufzeit weitestgehend abgeschlossen. Neben dem neuen Naturium am Inn mit dem Besucherzentrum im bayerischen Ering und der Ausstellung im Schloss Frauenstein auf innviertler Seite des Innkraftwerks wurden auch sechs Naturium-Erlebnisstationen sowie ein Unterstand, der Besuchergruppen ggf. vor Schlechtwetter schützen soll, errichtet. Das riesige Umgehungsgerinne beim Kraftwerk Ering-Frauenstein zieht viele Besucherinnen und Besucher in den Bann. Eine Erlebnisstation schärft den Blick auf das neue Fließgewässer mit Schotterbänken und wird künftig verschiedene Ausstellungen beherbergen. Weiter flussaufwärts auf bayerischer Seite kommt man zum Vogelbeobachtungsturm Eglsee, je nach Jahreszeit kann man hier die Vogelschwärme auf den Verlandungszonen und im Stausee beobachten. Natur pur erlebt man bei der Station „Auenlebensräume“, die die Verzahnung der verschiedenen Lebensräume in der Au sichtbar macht. Wechselt man auf die innviertler Seite kann man unweit des Schlosses Frauenstein bei der Station „Quellbach“ auf glasklares Wasser blicken, über das mit viel Glück ein Eisvogel auf Beutezug seine Kreise zieht. Abgestorbene Pflanzen und Bäume werden von verschiedenen Organismen abgebaut und so entsteht neuer Nährboden für junge Pflanzen. Diesen Kreislauf zeigt die Erlebnisstation „Totholz“ auf, der blaue Alpenbock-Käfer ist ein namhafter Vertreter der Lebewesen, die auf Totholz angewiesen sind. Die Ruhe des Auwaldes lässt sich auch gut bei der Erlebnisstation „Auengewässer“ erleben, auf klarem Wasser treiben elegante Schwimmpflanzen und am Ufer stehen sanft wiegende Gräser. Der Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit, weitere Informationen auf https://www.naturium-am-inn.eu/.

 

Förderprogramm(e): 

INTERREG Österreich-Bayern 2014-2020

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Erfahrungsaustausch über die Entwicklung wissenschaftlicher Software und Anwendungen

Im Zuge des genehmigten Projekts erfolgt ein Austausch von Erfahrungen bei der Entwicklung von wissenschaftlicher Software und Webanwendungen für die Bereiche Naturwissenschaften, Gesundheitswesen und medizinische Ausbildung. Diese Software-Werkzeuge unterstützen moderne und innovative Unterrichtsideen sowie Technologien, die sich auf eine breite Palette von Simulatoren und Unterrichtsmodellen konzentrieren.

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2022 bis 31.12.2022

Im Zuge des genehmigten Projekts erfolgt ein Austausch von Erfahrungen bei der Entwicklung von wissenschaftlicher Software und Webanwendungen für die Bereiche Naturwissenschaften, Gesundheitswesen und medizinische Ausbildung. Diese Software-Werkzeuge unterstützen moderne und innovative Unterrichtsideen sowie Technologien, die sich auf eine breite Palette von Simulatoren und Unterrichtsmodellen konzentrieren. Die primäre Zielgruppe sind Forschungs- und Bildungseinrichtungen, die intern wissenschaftliche Softwaretools und Webanwendungen zur Unterstützung der medizinischen Ausbildung und des simulationsbasierten Lernens entwickeln.

 

Weiters wird ein grenzüberschreitendes Netzwerk von Einrichtungen aufgebaut, welche sich mit dem Entwurf, der Entwicklung und der Einführung von Softwarewerkzeugen in Wissenschaft und Bildung befassen.

 

Weitere Informationen zum Projekt und zum Förderprogramm finden Sie unter: www.at-cz.eu

Förderprogramm(e): 

INTERREG V-A Österreich – Tschechische Republik

 

Projektträger: 
  • Masaryk Universität aus Brünn (Leadpartner)
  • Software Competence Center Hagenberg GmbH
     

EU-Fördermittel:

max. € 132.801,29

 

 

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Optimierung einer nachhaltigen Schwefelsäureproduktion für (Bio)Leaching-Prozesse im Abfallsektor

Das Projekt widmet sich den riesigen Mengen an Sekundärrohstoffquellen, wie zum Beispiel Autos, Elektrogeräte, Stäube und Schlacken der metallurgischen Industrie oder Müllverbrennungsaschen. Abfälle aus elektronischen Geräten sind die am schnellsten wachsende Abfallkategorie. Aber auch immer mehr Elektroautos rollen über die Straßen und damit entsteht ein riesiger Berg an alten Elektroauto-Batterien. Das Recycling bzw. die Rückgewinnung von wertvollen bzw. seltenen Metallen aus Sekundärrohstoffquellen ist wirtschaftlich sinnvoll und tragen zur Ressourcenschonung bei.

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2022 bis 31.12.2022

Das Projekt widmet sich den riesigen Mengen an Sekundärrohstoffquellen, wie zum Beispiel Autos, Elektrogeräte, Stäube und Schlacken der metallurgischen Industrie oder Müllverbrennungsaschen. Abfälle aus elektronischen Geräten sind die am schnellsten wachsende Abfallkategorie. Aber auch immer mehr Elektroautos rollen über die Straßen und damit entsteht ein riesiger Berg an alten Elektroauto-Batterien. Das Recycling bzw. die Rückgewinnung von wertvollen bzw. seltenen Metallen aus Sekundärrohstoffquellen ist wirtschaftlich sinnvoll und tragen zur Ressourcenschonung bei. Ein innovatives und neues Recycling-Verfahren dafür soll der Einsatz von biologischer Schwefelsäure sein, welche mit einem relativ niedrigem pH-Wert arbeitet.

 

Eine grenzüberschreitende Kooperation ist notwendig, da die Expertise jedes einzelnen Partners notwendig ist für eine erfolgreiche Projektumsetzung. K1-MET weist langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der metallurgischen und umwelttechnischen Verfahrensentwicklung auf und bringt sein Wissen hinsichtlich bioelektrochemischer Systeme ein. Die Universität für Bodenkultur hat langjährige Erfahrungen im Screening von Bakterien für Bioleaching und Parameterevaluierung. Der tschechische Partner Masaryk Universität ist ein anerkannter Experte für acidophile chemolithotrophe Bakterien und verfügt über langjährige Erfahrung in molekularbiologischen und biochemischen Analysen.

 

Weitere Informationen zum Projekt und zum Förderprogramm finden Sie unter: www.at-cz.eu

Förderprogramm(e): 

INTERREG V-A Österreich – Tschechische Republik

Projektträger: 
  • K1-MET GmbH (Leadpartner)
  • Masaryk Universität
  • Universität für Bodenkultur

 

EU-Fördermittel:

max. € 191.949,09

 

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Netzwerken für Naturvermittlung im Böhmerwald online

Das Projekt dient zum Netzwerken zwischen den Projektpartnern Böhmerwaldschule und Nationalpark Šumava, die sich mit dem Natur- und Kulturerbe befassen und bisher auf diesem Sektor noch nicht zusammengearbeitet haben. Im Rahmen des Projekts kommt es zum Erfahrungsaustausch, zu gemeinsamen Weiterbildungsworkshops, zur Überprüfung der Funktionalität bestehender Programme für die Öffentlichkeit, insbesondere im Kontext mit den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie (begrenzte Teilnehmerzahlen, geschlossene Grenze usw.).

Dauer / Zeitraum: 
29.10.2021 bis 31.10.2022

Das Projekt dient zum Netzwerken zwischen den Projektpartnern Böhmerwaldschule und Nationalpark Šumava, die sich mit dem Natur- und Kulturerbe befassen und bisher auf diesem Sektor noch nicht zusammengearbeitet haben. Im Rahmen des Projekts kommt es zum Erfahrungsaustausch, zu gemeinsamen Weiterbildungsworkshops, zur Überprüfung der Funktionalität bestehender Programme für die Öffentlichkeit, insbesondere im Kontext mit den Einschränkungen im Zusammenhang mit der Pandemie (begrenzte Teilnehmerzahlen, geschlossene Grenze usw.). Darüber hinaus richtet sich das Projekt auch an die Öffentlichkeit, für die mehrere Veranstaltungen organisiert werden (Online-Vorträge, Quiz). Interessierte sollen durch online Angebote Lust auf “echte” Naturerfahrungen nach den Einschränkungen bekommen. Das Projekt ist als Spiegelprojekt konzipiert. Mit dem Projekt wollen die Projektpartner auch mögliche Themen für die weitere Zusammenarbeit identifizieren. Diese Themen werden auf Grundlage der Ergebnisse von den Projektworkshops zusammengestellt und den Rahmen für ein zukünftiges gemeinsames "größeres" Projekt bilden.

Beschreibung der Projektergebnisse

  • Dank gemeinsamer Workshops besser ausgebildete Naturvermittler*innen.
  • Bewusstseinsbildung für das Natur- und Kulturerbe des Böhmerwaldes durch online-Veranstaltungen für die Öffentlichkeit. Insgesamt werden im Spiegelprojekt organisiert: 2 Workshops, 4 Online Vorlesungen, 2 Webinare. An den Workshops nehmen etwa 30 Naturvermittler*innen teil.
  • Frei zugängliches Online-Quiz wird für alle Naturinteressierten im Internet.
  • Neue Teile der Website zusammen mit dem Online-Quiz für Umweltbildungsspiele zum relevanten Thema Natur- und Kulturerbe.
  • Zweisprachiges Wörterbuch mit den Themen Naturschutz, Natur- und Kulturerbe für Teilnehmer (200 Stk.).
  • Identifizieren von Themen im Zusammenhang mit der Interpretation des Kultur- und Naturerbes, die in ein Folgeprojekt münden sollen.

Zielgruppen:

Sind die Naturvermittlerinnen der Projektpartner, Multiplikatoren und die Öffentlichkeit.

Ziele:

  • Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Partnern zu "starten". Dank gemeinsamer Aktivitäten wie Workshops zur Weiterbildung von Naturvermittler*innen oder Workshops zu aktuellen Themen wird ein Austausch von Kontakten und Erfahrungen stattfinden.
  • Das Projekt zielt auch darauf ab, voneinander zu lernen und gemeinsam zu evaluieren bzw. weiterzubilden. Synergien sollen genutzt werden, um größere Aktivitäten gemeinsam umsetzen zu können.
  • Darüber hinaus sollten die Themen künftiger Zusammenarbeit als Grundlage für ein gemeinsames Großprojekt festgelegt werden.

Geplante Maßnahmen:

Organisation von:

  • 1. Online-Vorlesungen mit Themen wie: Europaschutzgebiet Böhmerwald und Mühltäler (ESG BWMT), “Well-being” als didaktisches Konzept, Schwarzenbergischer Schwemmkanal und Waldwirtschaft oder 30 Jahre Nationalpark Sumava.
  • 2. Webinar für die Öffentlichkeit mit dem Thema “Naturnahe Waldwirtschaft im Europaschutzgebiet Böhmerwald u. Mühltäler.
  • 3. Planung u. Konzeptionierung einer GÜ Sprach- u. Naturschutzwoche im Böhmerwald (3 Tage Nationalpark Sumava, 2 Tage Europaschutzgebiet Böhmerwald und Mühltäler).
  •  4. Workshop für Naturvermittler*innen im Europaschutzgebiet Böhmerwald und Mühltäler (2 Tage, Sommer 2022).
  • 5. zweisprachiges Wörterbuch mit den Themen Naturschutz, Natur- und Kulturerbe für Teilnehmer*innen.
  •  6. Festtag, Jahrmarkt Stozec beobachten, evaluieren, Konzepterstellung für eine “Spiegelveranstaltung” im Europaschutzgebiet Böhmerwald und Mühltäler.
  • Darüber hinaus hilft der Antragsteller bei der Vorbereitung vom Online-Quiz und nimmt an Workshops des Projektpartners teil.
  • Während der Projektlaufzeit finden 2 Sitzungen des Projektteams statt, die sich aus Vertretern des Antragstellers und Projektpartners zusammensetzen.
  • Um die Öffentlichkeit am Projekt teilhaben zu lassen, wird auch die Homepage adaptiert und Teile erneuert (Zweisprachigkeit, Quiz, Umweltbildungsspiele). Hier werden das Projekt und die laufenden Arbeiten vom Antragsteller präsentiert.
Förderprogramm(e): 

Kleinprojektefonds im Kooperationsprogramm INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik

https://www.rmooe.at/foerderprogramme/interreg-kleinprojekte-%C3%B6sterreich-tschechische-republik-2014-2020

 

Projektträger: 

Verein Waldschule Böhmerwald

Projektpartner: 

Správa Národního Parku Šumava (Verwaltung des Nationalparks Šumava)

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Radevent GrenzenLosRadeln Lipno/Moldau - Mühlviertler Hochland

Die begonnene Zusammenarbeit der Regionen Lipno-Moldau gemeinsam mit der Südböhmischen Radwegestiftung und dem Mühlviertler Hochland soll der Bevölkerung aus der Region mit einem Ein-Tages-Radevent noch nähergebracht werden. Dabei übernehmen der Verein Lipno-Moldau z.s. die Koordination auf tschechischer/südböhmischer Seite und der TVB Mühlviertler Hochland für die Gemeinden Bad Leonfelden, Vorderweißenbach, St. Stefan-Afiesl und Oberneukirchen.

Dauer / Zeitraum: 
29.10.2021 bis 31.10.2022

Die begonnene Zusammenarbeit der Regionen Lipno-Moldau gemeinsam mit der Südböhmischen Radwegestiftung und dem Mühlviertler Hochland soll der Bevölkerung aus der Region mit einem Ein-Tages-Radevent noch nähergebracht werden. Dabei übernehmen der Verein Lipno-Moldau z.s. die Koordination auf tschechischer/südböhmischer Seite und der TVB Mühlviertler Hochland für die Gemeinden Bad Leonfelden, Vorderweißenbach, St. Stefan-Afiesl und Oberneukirchen. Gemeinsam werden die Hauptorganisatoren Vereine, Institutionen, Körperschaften für diesen Rad-Event vernetzen, zur aktiven Mitarbeit - vor allem in den Bereichen Organisation, Kultur, Kulinarik - einladen und motivieren, um damit der Bevölkerung an diesem Tag, kulinarisch genussvoll, mit kulturellem Angebot und südböhmischer-mühlviertler Gastfreundschaft, die eigene Region gegenseitig näher zu bringen und damit auch so manch vorhandene Scheu beiderseits der Grenze abzubauen.

Es wird somit ein weiterer Schritt gesetzt, dass die Bevölkerung in der Region in Zukunft noch enger grenzüberschreitend zusammenarbeitet, sich austauscht, die vorhandenen Angebote (Sport, Freizeit, Kultur) nutzt und somit weiter zusammenwächst.

Zielgruppen:

Sind die regionale Bevölkerung aus dem Raum Moldaustausee/Lipno/Südböhmen und aus dem Mühlviertler Hochland, sowie auch die Urlaubsgäste der Region.

 

Ziele:

  • Vernetzung, Austausch und Intensivierung der nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen und mit allen Beteiligten (Vereine, Institutionen, Bevölkerung) durch Organisationssitzungen, Vernetzungstreffen und dem Rad-Event selbst;
  • Beiderseitiges Aufzeigen der regionalen Aktivitäten (Kultur-, Sport- u. Freizeitangebote) der Grenzregion Lipno/Moldau-Mühlviertler Hochland;
  • Nachhaltige Nutzung von grenzüberschreitenden Synergien und Angeboten speziell im Bereich Kultur und Kulinarik;
  • gemeinsame Marketing- und PR-Maßnahmen für den Event in der Grenzregion
  • Das Bewusstsein für eine gemeinsame, "grenzenlose" Region soll durch den Event und alle damit zusammenhängenden Maßnahmen gestärkt werden
  • Eine jährliche Wiederholung des Radevents

 

Geplante Maßnahmen:

  • Gemeinsam wird ein attraktives Programm und eine verbindende Haupt-Radroute zw. den Orten Lipno, Frymburg, Loucovice, Vorderweißenbach, Bad Leonfelden für diesen Rad-Event in Vernetzungstreffen, Workshops bzw. gemeinsamen Arbeitssitzungen entwickelt, ausgearbeitet und umgesetzt werden
  • In den verschiedenen Workshops (je Gruppe 2-3) und Vernetzungstreffen soll ein intensiver Erfahrungsaustausch und Kennenlernen der beteiligten Personen/Vereine/Institutionen usw. erfolgen und die Basis für nachhaltige Zusammenarbeit gelegt werden
  • Weiters sollen in 2-3 Kleingruppen-Workshops (z.B. Feuerwehren der Grenzregionen, Musikkapellen, ...) die speziellen Herausforderungen bzw. Anforderungen für diesen Event – vor allem im Bereich Kulinarik (z.B. regionale Spezialitäten) und Kultur (z.B. grenzüberschreitender Austausch der Musikgruppen) gemeinsam erarbeitet sowie abgestimmt werden - somit auch eine Basis für eine nachhaltige, zukünftige Zusammenarbeit gelegt werden
  • Umsetzung, Abwicklung, Koordination und Sicherung der Abläufe und vereinbarten Programmpunkte am Eventtag gemeinsam mit den Partnern
  • Gemeinsame Erarbeitung/Umsetzung der Marketing- und PR-Maßnahmen beiderseits der Grenzen
  • Ausarbeitung der Partner untereinander eines abgestimmten, regionalen Kultur- und Kulinarikangebots
  • Die Haupt-Radroute wird von den Koordinatoren in seinem Gebiet definiert, mit den regionalen Partnern aufbereitet/ausgearbeitet und in den gemeinsamen überregionalen Arbeitsbesprechungen abgestimmt und in weiterer Folge zur Umsetzung gebracht.
Förderprogramm(e): 

Kleinprojektefonds im Kooperationsprogramm INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik

https://www.rmooe.at/foerderprogramme/interreg-kleinprojekte-%C3%B6sterreich-tschechische-republik-2014-2020

 

Projektträger: 

Tourismusverband Mühviertler Hochland

Projektpartner: 

Lipno - Moldau z.s

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

KI-basierte vorausschauende Wartung

Vorrausschauende Wartung (Predictive Maintenance, PM) gilt aktuell als der Hauptanwendungsfall Künstlicher Intelligenz (KI) in der Produktion. Aus mehreren Gründen wird das damit verbundene Potential von produzierenden KMUs, die in der Programmregion sehr stark vertreten sind, unzureichend ausgeschöpft. Zu einem großen Teil fehlen die Voraussetzungen für eine breite Anwendung von KI in der vorrausschauenden Wartung durch KMUs. Dazu gehört auch die leichte und unkomplizierte Anwendung durch das Bedienungspersonal vor Ort. Gerade dieses ist etwa, im Unterschied zu Wartungspersonal in Großbetrieben, oftmals nicht speziell geschult, was die Einsatzmöglichkeiten, die Vorteile und etwaiges Gefahrenpotential von KI in der voraussch. Wartung betrifft.

Dauer / Zeitraum: 
01.10.2021 bis 31.12.2022

Das Projektziel ist daher die Schaffung und der Transfer von allgemeinem und übertragbarem Wissen für produzierende KMUs über KI-basierte vorausschauende Wartung (Output), das in verschiedensten Sektoren der Produktion und Fertigung anwendbar ist.

 

Innovation/Neuheit durch das Projekt:

  • Eruierung von Engpässen zur breiten Etablierung von KI und PM
  • Human Factors (Industrie 5.0) zur besseren Durchdringung von KI in
      KMUs
  • Demonstration eines best practice Beispiels in Tschechien
      (Werkzeugmaschinen)
  • Zusammenführung der Anforderungen der Industrie (KMUs),
      der Erfahrungen aus weiteren Projekten der Partner und der Ergebnisse
      des Demonstrators
  • Engere Kooperation dreier am Projekt beteiligter EDIH-Kandidaten
  • Handlungsempfehlungen für die Politik und regionale
      Verantwortungsträger
  • Vorbereitung eines nachhaltigen KI und PM Netzwerkes AT-CZ

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.at-cz.eu

Förderprogramm(e): 

INTERREG V-A Österreich – Tschechische Republik

EU-Fördermittel:
max. €500.668,84

Projektträger: 

Software Competence Center Hagenberg GmbH (Leadpartner)
Intemac Solutions, s.r.o.
AC2T research GmbH
Jihočeská univerzita v Českých Budějovicích
Compas automatizace, spol. s r.o.
Profactor GmbH

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Wissensmanagement in Gemeinden in der Region Wels-Eferding

In vielen Gemeinden gehen in den nächsten Jahren langgediente Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch Pensionierung verloren. Für die Gemeinden heißt dies, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren, adäquate Nachfolger und Nachfolgerinnen zu finden und das über Jahre und Jahrzehnte aufgebaute Wissen bestmöglich zu übergeben.

Doch wie macht man Wissen sichtbar? Wie sichert man das Wissen einzelner? Und wie gibt man dieses Wissen dann bestmöglich weiter?

Dauer / Zeitraum: 
01.01.2021 bis 31.12.2022

In vielen Gemeinden gehen in den nächsten Jahren langgediente Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen durch Pensionierung verloren. Für die Gemeinden heißt dies, sich als attraktive Arbeitgeber zu positionieren, adäquate Nachfolger und Nachfolgerinnen zu finden und das über Jahre und Jahrzehnte aufgebaute Wissen bestmöglich zu übergeben.

Doch wie macht man Wissen sichtbar? Wie sichert man das Wissen einzelner? Und wie gibt man dieses Wissen dann bestmöglich weiter?

Diese Fragen stellen sich nicht nur vor Pensionierungen, auch bei längeren Krankenständen oder kurzfristigen Ausfällen, sind diese – neben vielen anderen Fragen – wesentlich für das reibungslose Funktionieren der Gemeinden.

Im Rahmen des Projektes werden Instrumente und Systeme zur Wissenserhebung, - sicherung und –weitergabe in Gemeinden vorgestellt. In einem weiteren Schritt werden Seminare für Gemeinden angeboten, für die zuvor Interesse bekundet wurde.

Das Forum Wels – Eferding möchte gemeinsam mit Partnern und der Steuerungsgruppe das Thema „Wissensmanagement in Gemeinden“ mehr in den Fokus rücken.

Förderprogramm(e): 

Das Projekt wird vom Forum Wels-Eferding gefördert.

Projektträger: 

Forum Wels-Eferding

Projektpartner: 

Gemeindebund OÖ

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Grenzüberschreitendes Netzwerk zur Aktivierung der S3-Strategien der Regionen Oberösterreich und Südböhmen

Im Projekt handelt es sich um einen strategischen Ansatz zur wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Region in den Bereichen Forschung und Innovation. Es werden Chancen und Stärken der beiden Regionen ermittelt, welche von einer Spezialisierung auf ein bestimmtes Gebiet der Wissenschaft oder Technologie profitieren könnte. Der Fokus richtet sich vor allem auf spezielle Trends, die von den wirtschaftlichen Profilen der Regionen abgeleitet werden und auf technologische Entwicklungen, sogenannten Megatrends.

Dauer / Zeitraum: 
01.09.2021 bis 31.12.2022

Hauptziel des Projektes ist der Aufbau eines wirksamen grenzüberschreitenden Netzwerks von Akteuren auf Grundlage einer detaillierten komparativen Analyse der S3-Strategien der Region Südböhmen (RIS3 Strategie der Region Südböhmen 2021-2027) und des Landes Oberösterreich (#upperVISION2030), welches eine Reihe von Maßnahmen für die Weiterentwicklung der Zusammenarbeit in Schlüsselbereichen für die beiden Regionen vorbereiten wird.

 

Folgende Maßnahmen werden umgesetzt:

  • Analysearbeiten inkl. Vergleich zu den S3-Strategien von
      Oberösterreich und Südböhmen
  • Entwicklung von Kooperationspotenzial inkl. Konsultation mit
      Schlüsselakteuren
  • Grenzüberschreitender Katalog des Dienstleistungsangebots
      oberösterreichischer und südböhmischer F&E&I-Anbieter für KMU
  • Netzwerkaufbau (z.B. mittels grenzübergreifenden Workshops,
      Erarbeitung von Projektvorschlägen)
  • Öffentlichkeitsarbeit

 

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie unter: www.at-cz.eu

Förderprogramm(e): 

INTERREG V-A Österreich – Tschechische Republik

max. € 139.503,75

Projektträger: 

Südböhmischer Wissenschaftspark (Leadpartner)

Business Upper Austria GmbH

 

Rolle der RMOÖ: 
RMOÖ Projektbegleitung

Europaradregion - Lipno-Mühlviertler Hochland

Die zwei Regionen Lipno und Mühlviertler Hochland möchten in Zukunft noch enger grenzüberschreitend zusammenarbeiten.

Dauer / Zeitraum: 
16.12.2020 bis 30.09.2021

Die zwei Regionen Lipno und Mühlviertler Hochland möchten in Zukunft noch enger grenzüberschreitend zusammenarbeiten, speziell in den Bereichen Radfahren und Wandern. Dabei sollen sich die aktiv beteiligten Vereine, Institutionen und Körperschaften austauschen und vernetzen, wie z.B. Sportclubs, Südböhmische Radwegstiftung oder ÖAMTC/UAMK. Die Attraktivität der Grenzregion Moldaustausee-Bad Leonfelden soll bei der regionalen Bevölkerung und bei den Gästen mittels gemeinsamer Aktivitäten und gemeinsamer Serviceangebote gegenseitig und vor allem grenzüberschreitend gesteigert werden. Durch einen zukünftigen gemeinsamen Auftritt und Vorgehen können Synergien genutzt, neue grenzüberschreitende Angebote entwickelt werden und die Gesamtregion entlang des ehemaligen Eisernen Vorhanges zusammenwachsen.

Für diese Vorhaben sind neben den Workshops und Exkursionen als Basis eine gemeinsame, zweisprachige Radkarte mit allen Radwegen in der Region (inkl. POI´s, Routenempfehlungen, ...), eine gemeinsame, mehrsprachige Rad-APP mit Navigationsfunktion, zweisprachige Beschilderungen an markanten Punkten, Landingbrands (Erlebnisorte, "Magic Moments", ...), begleitende Marketing- und PR-Maßnahmen in Österreich und Tschechien mit zwei Pressekonferenzen (Budweis und Linz) geplant.

Durch das Projekt und die Zusammenarbeit gibt es für die Radfahrer auf beiden Seiten der Grenze eine gemeinsame Radkarte, anstatt aktuell einer Vielzahl von Karten; die Rad-APP ermöglicht zusätzlich den Nutzern ein grenzenloses Radvergnügen mit der Sicherheit am richtigen Weg zu sein.

 

Zielgruppe:

Zielgruppen sind die regionale Bevölkerung aus dem Mühlviertel und aus Südböhmen und auch die Urlaubsgäste der Region mit Schwerpunkt Tschechien und (Ober)Österreich.

 

Ziele:

• Vernetzung sowie Intensivierung der nachbarschaftlichen
    Beziehungen und aller Beteiligter (Vereine, Institutionen)
    durch Exkursionen, Workshops, Arbeitssitzungen

• gemeinsame regionale Vermarktung der Radregion
    Lipno-Mühlviertler Hochland

• Schaffung gemeinsamer Serviceangebote wie
    z.B. Rad-Navigations-APP, gemeinsames, zwei-
    sprachiges Kartenmaterial

• Nutzung von grenzüberschreitenden Synergien

• gemeinsame begleitende Marketing- und
    PR-Maßnahmen in Österreich und Tschechien mit zwei
    Pressekonferenzen (Budweis und Linz)

• Zweisprachige Beschilderung an neuralgischen Routenpunkten,
    Landingbrands (Erlebnisnorte, "Magic Moments",..)

• Der regionalen Bevölkerung und dem Gast sollen
    noch mehr die örtlichen Natur- und Kultur-
    schönheiten der Region - unabhängig vom
    Staatsgebiet - nähergebracht werden

• Das Bewusstsein für eine gemeinsame Region zu stärken.

 

Geplante Maßnahmen:

• In Workshops, Vernetzungstreffen und Exkursionen soll ein intensiver
    Erfahrungsaustausch und Kennenlernen der beteiligten
    Personen/Vereine/Institutionen usw. erfolgen und die Basis für
    nachhaltige Zusammenarbeit gelegt werden

• In weiteren gemeinsamen Arbeitssitzungen und Workshops werden die
    Inhalte der Radkarte und der Rad-APP erarbeitet, die jeweiligen
    Radtouren werden von jedem Projektpartner in seinem Gebiet definiert
    und aufbereitet und in den gemeinsamen Arbeitsbesprechungen
    abgestimmt

• Entwicklung, Konzeption und Programmierung einer gemeinsamen
     Radkarte inkl. Highlight-  Touren, POI´s,.. und einer Rad-Navigation-APP

• Gemeinsame begleitende Marketing- und PR-Maßnahmen in Österreich
     und Tschechien mit zwei Pressekonferenzen je eine in Budweis und Linz

• Zweisprachige Beschilderung an neuralgischen Routenpunkten,
     Landingbrands (Erlebnisnorte, "Magic Moments",..).

Förderprogramm(e): 

Kleinprojektefonds im Kooperationsprogramm INTERREG V-A Österreich-Tschechische Republik

Kleinprojektefonds Österreich-Tschechische Republik

Projektträger: 

Tourismusverband Mühviertler Hochland

Projektpartner: 

Turisma z.s.

Rolle der RMOÖ: 
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